Freitag, 22. April 2011
Zahnarzt
Es gibt eine Sorte Menschen, denen fällt zum Thema Zahnarzt nur das Wort "Schmerzen" ein. Man denkt an den Zahnarzt, wenn es weh tut und ist man beim Zahnarzt, dann schmerzt es erst recht. Ich gehöre zu dieser Sorte. Immerhin, manchmal ist einem das Schicksal gnädig. Auch mir. Einer meiner Jugendfreunde entschied sich damals Zahnarzt und Artist zu werden. Er studierte in Bern Zahnmedizin und besuchte danach die berühmte Zirkusschule Budapest. Zum Glücj schien dieser Schritt eher einem Kindheitstraum zu entsprechen als dem Willen, wirklich Zikrusartist zu werden. Mit derselben Akribie und Präzision mein Zahnarzt jonglieren, zaubern und Einradfahren kann, bearbeitet er die Beisserchen seiner Patienten. Ab dem Moment als ihn seine Professoren in den Mund der Patienten fassen liessen, war ich sein schmerzempflindlicher Patient. Ich folgte seinem Weg bis zum heutigen Tag. Jetzt ist er an seinen Geburtsort Oensingen zurückgekehrt und hat seine eigene Praxis dort eröffnet. Mein Zahnarzt heisst Dr. med.dent Peter Marti. Ich empfehle ihn wärmstens.
Mittwoch, 13. April 2011
Content Tax
Es scheint endlich etwas Fahrt in die Diskussion über die Content Tax zu kommen. Heute im Inside-IT stellte Thomas Brühwiler klar, wer geistiger Vater der Idee Content Tax war: http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&news.id=24697&site=ii
Die Kritiken in der NZZ am Sonntag, auf meinem Twitter-Account und auf Inside-IT veranlassten mich, meine Analyse nochmals zu erneuern und Präzisierungen anzugeben, wie der Content Mechano gestaltet werden könnte. Nachzulesen auf meiner Webseite www.brunobucher.ch.
Die Kritiken in der NZZ am Sonntag, auf meinem Twitter-Account und auf Inside-IT veranlassten mich, meine Analyse nochmals zu erneuern und Präzisierungen anzugeben, wie der Content Mechano gestaltet werden könnte. Nachzulesen auf meiner Webseite www.brunobucher.ch.
Sonntag, 27. März 2011
PolitikerIn 2.0
Was unterscheidet einen normalen Politiker und eine normale Politikerin von einer/einem Politiker 2.0? Darüber habe ich mir 5 Kriterien einfallen lassen, die den kleinen, aber mit Sicherheit feinen Unterscheid ausmacht.
Inzwischen gibt es ja schon fast mehr Facebook-Profile, die zu einem/einer PolitikerIn gehören als zu einem/einer ganz normalen BürgerIn. Aber macht ein Facebook-Profil eineN Politiker 2.0? Nein, mit Sicherheit nicht. Denn Web 2.0 birgt Chancen, die Qualität unserer Delegierten und Bund, Kantonen und Gemeinden erheblich zu verbessern. Wer sich an meine 5 Kriterien hält, wird mit Garantie einE "bessereR PolitikerIn".
Lesen Sie selbst: PolitikerIn 2.0
Inzwischen gibt es ja schon fast mehr Facebook-Profile, die zu einem/einer PolitikerIn gehören als zu einem/einer ganz normalen BürgerIn. Aber macht ein Facebook-Profil eineN Politiker 2.0? Nein, mit Sicherheit nicht. Denn Web 2.0 birgt Chancen, die Qualität unserer Delegierten und Bund, Kantonen und Gemeinden erheblich zu verbessern. Wer sich an meine 5 Kriterien hält, wird mit Garantie einE "bessereR PolitikerIn".
Lesen Sie selbst: PolitikerIn 2.0
Mittwoch, 23. März 2011
Totalrevision des Bernischen Energiegesetzes
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Die Tragödie in Japans Norden erschüttert uns Menschen überall auf der Welt. Nach der Tsunami-Katastrophe im indischen Ozean erleben wir nun zum zwieten mal im globalen Dorf, dass wir nicht Herr über alles sind. Seit Tschernobyl sind 25 Jahre vergangen, in denen wir uns an den atomaren Frieden gewöhnt haben. Jetzt aber hat uns die Natur daran erinnert, dass wir nicht nur mit dem Feuer spielen, sondern mit Kräften, die kein einziger Ingenieur dieser Welt bändigen kann.
Wir Berner und Bernerinnen haben in der Mai-Abstimmung die Gelegenheit, die Weichen für einen Atomenergie-Ausstieg zu stellen. Ohne Hetze udn Hauruck, sondern pragmatisch, Schritt für Schritt. Wir können uns ein moderene Energiegesetz geben, das den Ausweg zeigt. Nicht der Volksvorschlag, nicht ein Nein ist eine Antwort, sondern ein klares, unmissverständliches Ja zu den im neuen Gesetz geplanten Massnahmen. Niemand muss dabei aufs kalt Essen umsteigen, niemand muss sich vor dem nächsten Winter fürchten. Ganz im Gegensatz zu unseren BürgerInnen im Norden Japans.
Totalrevision des Bernischen Energiegesetzes
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Die Tragödie in Japans Norden erschüttert uns Menschen überall auf der Welt. Nach der Tsunami-Katastrophe im indischen Ozean erleben wir nun zum zwieten mal im globalen Dorf, dass wir nicht Herr über alles sind. Seit Tschernobyl sind 25 Jahre vergangen, in denen wir uns an den atomaren Frieden gewöhnt haben. Jetzt aber hat uns die Natur daran erinnert, dass wir nicht nur mit dem Feuer spielen, sondern mit Kräften, die kein einziger Ingenieur dieser Welt bändigen kann.
Wir Berner und Bernerinnen haben in der Mai-Abstimmung die Gelegenheit, die Weichen für einen Atomenergie-Ausstieg zu stellen. Ohne Hetze udn Hauruck, sondern pragmatisch, Schritt für Schritt. Wir können uns ein moderene Energiegesetz geben, das den Ausweg zeigt. Nicht der Volksvorschlag, nicht ein Nein ist eine Antwort, sondern ein klares, unmissverständliches Ja zu den im neuen Gesetz geplanten Massnahmen. Niemand muss dabei aufs kalt Essen umsteigen, niemand muss sich vor dem nächsten Winter fürchten. Ganz im Gegensatz zu unseren BürgerInnen im Norden Japans.
Freitag, 18. März 2011
Social Networks soll die britische Wirtschaft 22 Mia. Dollar im Jahr kosten
Weil die britischen Arbeitnehmer mehr als eine Stunde jeden Tag auf Facebook oder Twitter u.a. verbringen statt zu arbeiten, gehen der britischen Wirtschaft 14 Mia. britische Pfund verloren, will eine Studie laut MyJobGroup herausgefunden haben,
Nur 14% der Befragten gaben an, sie seien wegen Social Networks weniger produktiv. Immerhin 10% wollen produktiver geworden sein, weil sie Facebook und Co. benutzten.
Weil nun der Zuspruch wachsend ist, warnen moralinsaure Arbeitswächter und hoffen, dass die Menschen ihre Freiheit überhaupt nicht missbrauchen.
Stattdessen könnte man sich auch fragen: warum sind es nur 10% der Nutzer, die ihre Produktivität dank Social Media steigern konnten? Sind die Leute auch richtig instruiert? Hat man darüber gesprochen, wie man mehr Nutzen für Mensch und Firmen herausholt aus Twitter und Facebook?
Interessant wäre ja auch gewesen, wenn die Studie darüber nachgeforscht hätte, was die Motive der Lohnempfänger sind, während der Arbeitszeit mit ihren virtuellen Freunden zu verbringen. Das hätte möglicherweise Rückschlüsse auf die Arbeitsorganisation zugelassen. Man hätte vielleicht herausfinden können, dass Dinge krumm laufen, die man hätte ändern können. Auf diese Weise wäre Facebook, Twitter und Co. zu einem Produktivitätsindikator geworden.
Nur 14% der Befragten gaben an, sie seien wegen Social Networks weniger produktiv. Immerhin 10% wollen produktiver geworden sein, weil sie Facebook und Co. benutzten.
Weil nun der Zuspruch wachsend ist, warnen moralinsaure Arbeitswächter und hoffen, dass die Menschen ihre Freiheit überhaupt nicht missbrauchen.
Stattdessen könnte man sich auch fragen: warum sind es nur 10% der Nutzer, die ihre Produktivität dank Social Media steigern konnten? Sind die Leute auch richtig instruiert? Hat man darüber gesprochen, wie man mehr Nutzen für Mensch und Firmen herausholt aus Twitter und Facebook?
Interessant wäre ja auch gewesen, wenn die Studie darüber nachgeforscht hätte, was die Motive der Lohnempfänger sind, während der Arbeitszeit mit ihren virtuellen Freunden zu verbringen. Das hätte möglicherweise Rückschlüsse auf die Arbeitsorganisation zugelassen. Man hätte vielleicht herausfinden können, dass Dinge krumm laufen, die man hätte ändern können. Auf diese Weise wäre Facebook, Twitter und Co. zu einem Produktivitätsindikator geworden.
E-Voting in der Schweiz - Stand der Dinge
Gemäss Bundeskanzlei ist das E-Voting-Projekt im Plan und keineswegs gescheitert. Es bleibt ein Schlüsselprojekt der Bundeskanzlei. Medienberichte, die vom Gegenteil berichten, sind grundsätzlich falsch. Die Zürcher Gemeinden, die ihre Tests sistierten, taten das, um das weitere Vorgehen zuerst zu klären, um so zu verhindern, dass die StimmbügerInnen wegen der Unklarheit, warum nicht alle Abstimmungen über die drei Ebenen einheitlich behandelt werden können, verunsichert werden.
Ziel der Bundeskanzlei ist weiterhin, dass bis 2015 die Mehrheit der AuslandschweizerInnen per E-Voting an den Volksbefragungen teilnehmen können. Die Berner Ständeratswahl lieferte mit der zu kurzen 2.Wahlgang-Frist die entsprechenden Argumente, um das Thema intensiv weiterzuverfolgen. Der Auslandschweizer-Vertreter wies darauf hin, dass nicht nur das E-Voting, sondern überhaupt die ganzen Abstimmungsunterlagen elektronisch versandt werden sollten.
Zusätzlich zu den jetzigen Versuchskantonen sollen weiter dazu stossen: AG, GR, SG, SO, FR SH wurden erwähnt. Eine ETH-Studie zum Thema ist in Arbeit. Mit der BFH wird ein Forschungsprojekt geprüft.
Man beklagte die Langsamkeit der Entwicklung, doch die BK-Vertreterin wies darauf hin, dass neben der Schweiz nur noch Estland wirklich am Thema arbeiten. Die meisten anderen Länder seien vorgeprescht und sind gescheitert.
Der Genfer Staatskanzleivertreter pries in einem Werbespot die Genfer E-Voting-Eigenentwicklung den anderen Kantonen an und betonte, dass genügend Kapazitäten vorhanden seien. Bereits haben Luzern und ein, zwei andere Kantone davon Gebrauch gemacht.
Die Bundeskanzlei will im Jahr 2012 dem Bundesrat Bericht über den Verlauf des Projektes erstatten.
Die BFH HTI will ein E-Voting Competence Center bauen. Nächste Woche wird ein Fachverein gegründet. Es wird mit der Uni FR und der FH Rapperswil zusammengearbeitet und ist international vernetzt (Norwegen). Ein Hasel-Stiftung finanziertes Projekt namens SwissVote ist am laufen. Es gibt die Webseite www-e-voting.bfh.ch
Ziel der Bundeskanzlei ist weiterhin, dass bis 2015 die Mehrheit der AuslandschweizerInnen per E-Voting an den Volksbefragungen teilnehmen können. Die Berner Ständeratswahl lieferte mit der zu kurzen 2.Wahlgang-Frist die entsprechenden Argumente, um das Thema intensiv weiterzuverfolgen. Der Auslandschweizer-Vertreter wies darauf hin, dass nicht nur das E-Voting, sondern überhaupt die ganzen Abstimmungsunterlagen elektronisch versandt werden sollten.
Zusätzlich zu den jetzigen Versuchskantonen sollen weiter dazu stossen: AG, GR, SG, SO, FR SH wurden erwähnt. Eine ETH-Studie zum Thema ist in Arbeit. Mit der BFH wird ein Forschungsprojekt geprüft.
Man beklagte die Langsamkeit der Entwicklung, doch die BK-Vertreterin wies darauf hin, dass neben der Schweiz nur noch Estland wirklich am Thema arbeiten. Die meisten anderen Länder seien vorgeprescht und sind gescheitert.
Der Genfer Staatskanzleivertreter pries in einem Werbespot die Genfer E-Voting-Eigenentwicklung den anderen Kantonen an und betonte, dass genügend Kapazitäten vorhanden seien. Bereits haben Luzern und ein, zwei andere Kantone davon Gebrauch gemacht.
Die Bundeskanzlei will im Jahr 2012 dem Bundesrat Bericht über den Verlauf des Projektes erstatten.
Die BFH HTI will ein E-Voting Competence Center bauen. Nächste Woche wird ein Fachverein gegründet. Es wird mit der Uni FR und der FH Rapperswil zusammengearbeitet und ist international vernetzt (Norwegen). Ein Hasel-Stiftung finanziertes Projekt namens SwissVote ist am laufen. Es gibt die Webseite www-e-voting.bfh.ch
Dienstag, 8. März 2011
Wissenschafterlügen sind nicht harmloser als Politikerlügen
Man konnte es nachlesen. Von Guttenbergs Plagiat ist ein Rezensent auf die Schliche gekommen, weil er routinemäßig Stichproben via Google überprüft hatte. Er landete Treffer und seither gibt es Treffer um Treffer und nun liegen bereits 100 Strafanzeigen vor. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet. Auch gegen Teile der Uni Bayreuth. Peter Häberle als Doktorvater und Zweitüriger Rudolf Streinz verteidigen sich in einer gemeinsamen Erklärung damit, dass es 2007 die technischen Möglichkeiten noch nicht gegeben habe. Google gibt es seit ca. 1997...
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