Freitag, 19. November 2010

Vorsätze - Geschwätz von gestern

Im Februar war ich noch guten Mutes und war sicher, dass ich jetzt doch noch ein Blogger werden wollte. Doch es kam anders. Faulheit war im Spiel, aber es war der Mangel an Zeit, einerseits und andererseits ein plötzlicher Anfall von Sprachlosigkeit. Und es ist eine Hemmung eingetreten, die auf der Erkenntnis basiert, dass ich es mir gar nicht mehr leisten kann, Provozierendes von mir zu geben und an Debatten teilzunehmen, wenn sie nicht sogar zu starten.

Eine solche Feststellung hätte mir noch vor wenigen Jahren zu Adrenalinschüben verholfen, aber heute steht zuviel auf dem Spiel.

Es kann sein, dass ich mir das diesen Winter noch einmal anders überlege, bei gründlicher Analyse zu einem anderen Schluss komme. In der Zwischenzeit konzentriere ich mich auf meine eigene Webseite www.brunobucher.ch, die ich am Anfang dieser Dekade ganz dem Wandel widme.
Ich suche innovative Ansätze für eine sich weiter entwicklende Gesellschaft. Ich bin zuversichtlich, dass diese Beiträge als konstruktiv empfunden werden.

Dienstag, 23. Februar 2010

Neuer Anlauf

Irgendwo habe ich gelesen, dass bloggen nicht mehr IN sei. Gut, dann
kann man sich damit ja nun wieder einlassen und substanzielle Inhalt
generieren. Ich bearbeite nun meine Themen: New Marketing, worunter
ich Storytelling, Social Media Marketing, Customer Relationship
Management CRM, On- und Offline Staging/Inszenierung, Multi Channeling
und Viral Marketing herauspflücke und in die Tiefe bearbeite.

Von meinem iPhone gesendet

Dienstag, 18. November 2008

Wikipedia.de wieder online.

Die vom Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Lutz Heilmann erwirkte Einstweilige Verfügung des Landgerichts Lübeck, die dem Wikimedia e.V. verbot, auf die amerikanische Internetadresse der Wikipedia weiterzuleiten, wurde mittlerweile wieder aufgehoben, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Bereits am Sonntag, den 16.11.2008, erklärte der Abgeordnete über die Pressestelle der Linkspartei, dass er seine durchgesetzte Sperrung jedoch nicht mehr aufrechterhalte. Die Weiterleitung konnte daher wieder aktiviert werden. "Nachdem die falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt wurden, habe ich gegenüber dem Wikimedia e.V. erklärt, dass ich keine weiteren juristischen Schritte unternehmen werde und die Weiterleitung auf die Wikipedia-Inhalte ... wieder geschaltet werden kann", ließ Lutz Heilmann erklären.

Der genaue Wortlaut des Beschlusses des Landgerichts Lübeck vom 13.11.2008 ist noch unbekannt. Unklar ist, ob wirklich die gesamte Website von Wikipedia abgeschaltet werden musste oder ob möglicherweise die Deaktivierung einzelner Teilbereiche ausgereicht hätte.

Für den Antragsteller war der Rechtsstreit eher ein Debakel, denn es kam der klassische "Streisand-Effekt" zum Tragen: Der Rechtsstreit sorgte für eine weite Verbreitung der Informationen, die eigentlich unterbunden werden sollten. So lasen vor dem Rechtsstreit lediglich einige Dutzend Personen täglich den Wikipedia-Artikel, am Wochenende wurde er über eine halbe Million Mal angeklickt. Laut kress.de v. 17.11.2008 gehörten zu den strittigen Passagen des Rechtsstreits Spekulationen über angebliche innerparteiliche Konflikte Heilmanns und angebliche Verwicklungen des Abgeordneten in einen Sexversand.

Quelle: Jens O. Brelle Anwalt für Medienfragen, art-lawyer.de

Dienstag, 26. August 2008

Seit es für mich Twitter gibt, blogge ich im klassischen Sinne fast nicht mehr, oder dann nur, wenn ich etwas von der Leber schreiben muss. Die Banalitäten des Lebens haben auf 140 Zeichen meistens Platz. Nach wenig Einsatz und schon nach wenigen Tagen liest sich ein Twitter-Archiv schon fast wie ein richtiges Tagebuch. Ich stelle mir vor, dass nach Wochen daraus auch ein richtiges Horrorszenario an überholten Meinungsfetzen entsteht. Das kann dann so peinlich werden wie eine 8-jährige Amazon-Wunschliste, die ich gestern beim Durchforsten des Webs entdeckt habe. Ich verwende die Wunschlisten weniger weil ich daran glaube von jemanden beschenkt zu werde als vielmehr die einmal gefundenen Bücher wieder zu finden. Das habe ich jetzt eben erlebt und ich staunte dabei, welchen Schrott ich im Jahre 2000 für merk-würdig empfunden habe. Ich wollte dieses peinliche Informationsteilchen dann löschen, was mir dann aber nicht gelang. Amazone-Wunschlisten kann man nur zum Verschwinden bringen, wenn man die Bücher oder DVDs kauft. Auch eine Methode der Umsatzsteigerung...
ping.fm scheint ein sehr effizientes tool zu sein, um sich einfach und zentral über den ganzen Globus zu verbreiten.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Neuer Blog

Heute habe ich einen neuen Blog gestartet. Ich befasse mich mit dem Thema Verkauf. Wir erleben eine neue Epoche des Vermeidens von menschlich gesteuerten Verkaufsprozessen.

Ohne es belegen zu können behaupte ich, dass kaum ein anderer Berufsstand so häufig gesucht wird wie Verkäufer.

Diese zwei sich offensichtlich widersprechenden Aussagen brachten mich dazu mir Gedanken zum Thema Verkauf zu machen. Und ich bemerkte, Verkauf scheint eine Mangelware zu sein, weshalb ich heute Empfehle: Verkauf kaufen, die Aktien werdne steigen.

Hier zum Blog: Verkauf kaufen.

Dienstag, 15. April 2008

Apple gegen New York

Apple Computer beklagt die Stadt New York, weil diese für eine Aktion für nachhaltiges ökologisches Verhalten eine Logo kreieren liess, dass auf dem Sujet Apfel aufgebaut ist. Artiekl dazu im WIRED.

Alfred Hitchcock sagte einmal, er bedaure alle nachfolgenden Generationen, weil diese es immer schwieriger haben werden neue Ideen zu haben. Ich war und bin es noch - eigentlich - mit dieser Aussage nicht einverstanden. Aber wenn ich diesen von Apple vom Zaun gebrochenen Streit betrachte, dann hatte Hitchcock wohl recht.

In der Logik der Marlenschützer gibt es keine Toleranz für Variationen. Dass sich die Argumentation der Apple-Leute dahin gehend widerspricht, nämlich es käme zu einer Verwirrung des Kunden, weil er meinen könnte, dass neue New-York-Logo sei ein neuer Auftritt von Apple, macht ja ein Logo an und für sich, also die visuelle Erkennung einer Marke, geradezu hinfällig. So blöd darf man doch die Menschheit nicht sehen, dass sie nicht den Unterschied erkennen kann.